Dieses Wochenende stand eine Premiere an! Das erste Mal wurde ein Wettkampf in dieser Saison an zwei Tagen ausgetragen. Am Samstag galt es beim Bike & Run über 12,5 und 3,75 Kilometer eine möglichst gute Ausgangsposition im Kampf gegen die Uhr für das Jagdrennen über 750m-20km-5km am Sonntag zu erkämpfen.
Schon die Anreise am Samstag bei Hagel, Regen und Sonnenschein ließ den Blick unserer Jungs immer wieder an den Himmel wandern. Denn bei dem hoch anspruchsvollen Radkurs mit rasanten Abfahrten, scharfen Kurven, Kopfsteinpflaster, Schlaglöchern und dem Prophetenberg war schon nach der Besichtigung klar, dass bei Regen Stürze und Unfälle nur eine Frage der Zeit sein würden. Doch Petrus hatte ein Einsehen mit den Dreikämpfern und beließ es bei bedrohlichen Wolken die aber keinen Regen mit sich trugen.
Zu ungewohnt später Stunde ging dann Morten um 20:24 Uhr als erster auf die Radstrecke und damit war der Kampf um die Punkte für unser Team eröffnet, danach folgten, in der Reihenfolge, Benjamin, Torsten, Dennis und Stephan als Abschluss. Da jeder Athlet im Abstand von 15s auf die 3 Runden geschickt wurden, galt es schnell einen anderen Konkurrenten einzuholen oder für die späteren Starter bei früher Gestarteten mitzufahren. Dabei hatten unsere Jungs wenig Glück, da sie entweder erst sehr spät von größeren Gruppen eingeholt wurden oder die Sportler die sie eingeholt htten zu schwach zum mitfahren waren. Dadurch konnte keiner aus dem Team sein gewohntes Leistungspotenzial abrufen und am Ende standen die Plätze: Stephan 39; Dennis 58;Torsten 63; Martin 65; Benjamin 75. Das hätte zu diesem Zeitpunkt den letzten Platz bedeutet. Es war also klar, dass wir am Sonntag unsere Schwimmstärke ausspielen mussten um nicht doch noch in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden.
Am Sonntag ging es dann für Stephan als erstes bei bestem Triathlonwetter in die Fluten der Mulde um möglichst weit bei seiner Paradedisziplin „Boden“ gut zu machen, die anderen Jungs folgten ihm kurze Zeit später mit dem selben Ziel. Dieses Mal war der Prophetenberg fünf Mal zu erklimmen, was in den Gruppen eine hohe Aufmerksamkeit erforderte um den Anschluss zu halten. Das gelang allen unseren Männern sehr gut, sodass sie nach guter Schwimmleistung ihre Positionen auf dem Rad verteidigen konnten. Runter vom Rad ging es dann darum in den Laufschuhen um jeden Zentimeter zu kämpfen. Denn jetzt schien ein gutes Teamresultat wieder in Reichweite. Vor allem Benni gelang das mit Bravour, sodass er am Ende trotz muskulärer Probleme noch 10 Plätze gut machen konnte.
Am Ende nach langem Zittern, ob die kämpferische Leistung belohnt wurde, stand ein wirklich super 14. Platz, auf den die Jungs stolz sein können. Damit beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge nach 3 von 5 Rennen beruhigende 11 Punkte! In 4 Wochen geht es dann in Witten für das Team darum den Klassenerhalt frühzeitig perfekt zu machen.


